Mit Gott erlebt …

In der Immanuel-Gemeinde wird in verschiedenen Gebetskreisen, der Online-Gebetskette, dem Perazim-Gebet, in mehreren Gottesdiensten (Sonntagsgottesdienst und einem speziellen Segnungs- und Heilungsgottesdienst) für das Gesundwerden von Menschen gebetet. Dabei haben wir immer wieder außerordentliche Heilungen erlebt.

Hier möchten wir Dir die Gelegenheit geben, andere damit zu ermutigen, was Du mit Gott erlebt hast (vielleicht ist ja jemand genau in Deiner Situation und benötigt nur etwas Hoffnung!) und zu allererst Gott die Ehre dafür zu geben, wie er in Dein Leben eingegriffen hat.

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Mein Knie ist wieder gesund!

Ende März 2016 wachte ich morgens auf und wusste, irgendetwas ist mit meinem Knie. Es war etwas angeschwollen und Treppenstufen nahm ich eher im "Schongang". Schmerzsalben brachten keine Besserung, so suchte ich einen Arzt auf. Diagnose: "Athrose im Knie - ein Klassiker nach einer 17 Jahre zurückliegenden Meniskus-OP" und "ich gebe Ihnen fünf Spritzen ins Knie, aber wenn die nicht wirken... Sie wirkten nicht! Weitere Prognose: "Eines Tages werden Sie mich anbetteln, ihnen eine Knieprothese einzusetzen".

Na, wenn man so schön aufgemuntert wird. Nun, es war ein fachlich sehr guter Arzt, aber dieser Spruch war wohl genau das, was ich brauchte! Ich wusste, dass mein Heiland, Jesus Christus, auch heute noch heilen kann und so fing ich an, intensiv zu beten. Außerdem berichtete ich im Hauskreis davon. Auch dort wurde regelmäßig für mein Knie gebetet. Außerdem hatte ich noch einen Wunsch: Ich fahre sehr gern Ski und wünschte mir im Februar 2017 wieder mit meinen Kindern Skifahren zu können. OK - Gesundwerden war wichtig, aber Skifahren wäre das Sahnehäubchen!

Mit dem Tag, wo ich angefangen hatte, meine ganze Heilungshoffnung auf Jesus zu setzen, wurde es nach und nach besser. Langsam, sehr langsam, aber doch stetig. Irgendwann behinderte mich das Knie nicht mehr - Super! Aber Skifahren? Vermessenheit? Es ging und es ging sehr gut! Und auch jetzt, fünf Monate nach dem Skifahren, ist das Knie immer noch völlig beschwerdefrei! Gott sei Dank! Jesus heilt auch heute noch!

Wenn Du Heilung brauchst, hab' Hoffnung und komm' in die Heilungs- oder Gebetsveranstaltungen!

U.W.

DIE UNGLAUBLICHE HEILUNG MEINER KRANKHEIT!

Meine Geschichte will ich erzählen ab meiner Geburt. Aus den Erzählungen meiner Mutter weiß ich, dass ich seit meiner Geburt sehr wenig gegessen habe. Ich habe nicht zugenommen, war sehr dünn, und es sah so aus, als hätte meine körperliche Entwicklung gestoppt. Richtig sichtbar wurde es, als ich 3 Jahre alt war. Ich habe verschiedene ärztliche Untersuchungen absolviert und die Ärzte stellten die Diagnose: „Dyslexie“ (Verständnis- und Leseprobleme von Wörtern). Sie sagten meiner Mutter, ich befände mich nahe an der Grenze einer mentalen Retardation (geistige Behinderung).

Trotz aller Untersuchungen konnten die Ärzte mir nicht helfen, denn sie wussten nicht, wie sie meinen Organismus dazu bringen könnten, die Nahrung aufzunehmen. Auch wussten sie nicht, wie sie mir in meiner Entwicklung helfen sollten. Sie verabreichten mir verschiedene Injektionen, Vitamin B12 und anderes. Heute weiß ich, dass ich die größte Sorge im Leben meiner Mutter war.

Mein gesundheitlicher Zustand verbesserte sich nicht, er verschlimmerte sich sogar nach dem Einstieg in die Schule. Bereits in der Schule nahm ich wahr, dass mich alle merkwürdig ansahen. Eigentlich wurde mir erst da bewusst, dass ich anders war als die übrigen Kinder. Dann kamen in der Schule noch andere Probleme hinzu: Ich konnte mich auf das Lesen und Schreiben nicht konzentrieren. Ich hatte sogar Schwierigkeiten, flüssig zu reden – hin und wieder stotterte ich. Ich schämte mich für alles so sehr, denn die anderen Kinder waren normal. Es belastete mich auch sehr, dass ich mit ihnen nicht befreundet sein konnte.

Meine Mutter war ratlos – wusste nicht, bei wem sie noch Hilfe suchen sollte. Die Untersuchungen und Spritzen brachten nichts und die Ärzte hörten auf, sich vor uns zu äußern. Meine Mutter suchte sogar bei einer Psychologin Hilfe. Durch sie verbesserte sich zwar mein gesundheitlicher Zustand nicht – aber dennoch war sie eine Unterstützung. Mit der 5. Klasse wurde ich in die Sonderschule versetzt. Es war höchste Zeit, denn ich hielt es in einer üblichen Schule nicht mehr aus. Die Mitschüler waren unerträglich, ich sah ihnen an, dass sie mich verachteten (auch wenn sie es nicht offensichtlich zeigten). Ich hatte keine Freundinnen, ich hatte sozusagen niemanden außer meiner Mutter und meiner Familie. Das Tempo der anderen konnte ich beim Lernen nicht mithalten. Für mich war alles eine große Qual und etwas Unerreichbares, fließend zu lesen und zu sprechen, ohne zu stottern! Somit war die Sonderschule für mich und ebenso für meine Mutter eine Erleichterung. In dieser Schule haben sie mir nicht nur beim Lernen geholfen, sondern es gelang mir nun auch, mich anders zu betrachten. Meine Mutter bereute nicht, dass ich zur Sonderschule ging, auch wenn es damals nicht einfach war, anderen zu sagen, dass das eigene Kind eine solche Schule besucht. Doch für meine Mutter und mich war dies die einzige Lösung.

Ich erlernte den Beruf „Köchin“, und heute habe ich viel Freude daran. Dann, während meines Heranwachsens, sagte uns ein Arzt, dass ich eine Skoliose (seitliche Verbiegung und Verkrümmung der Wirbelsäule) habe. Eigentlich hat er meinen Zustand nur fachmännisch benannt. Ich ging schief und seitlich verdreht und es fiel mir schwer, mich so zu bewegen, dass es niemand bemerkte. Selbst nachdem mich die Ärzte zum Trainieren und zu zahlreichen Untersuchungen schickten, bin ich sozusagen verkrümmt geblieben. Die Ärzte konnten das Maß der Krümmung sogar feststellen! Ich erinnere mich nicht mehr genau an die Zahlen, aber sie waren erschreckend! So gab es noch mehr Gründe, mich auszulachen. Ich litt darunter, nicht flüssig lesen und sprechen zu können. Außerdem konnte ich meinen Körper nicht aufrecht halten und mich nicht gut bewegen. Ich hatte sehr oft Kopfschmerzen und fühlte mich ständig müde. Und mein Gang? Ich lief sozusagen „seitlich/schief“. Meine Mutter hat bestimmt sehr darunter gelitten. Ich habe sie zwar nie vor mir weinen gesehen, doch ich wusste, das alles quält sie sehr und sie betete zu Gott, damit Er mir hilft. Ich fragte mich oft, warum es nicht möglich ist, dass mir die Ärzte helfen. Und ich stellte mir die Frage, ob ich so bis zu meinem Lebensende aussehen würde. Ich wollte so sein wie die anderen. Ich wollte mit Freundinnen rausgehen, herumrennen und all die ganz normalen Sachen tun.

Dann – Ende des letzten Jahres kamen meine Mutter und ich zu einem Treffen, genannt: „Heilung“. Dort war ein Mann aus Deutschland zu Gast, sein Name war Pastor Höfig. Dieses Treffen war für mich etwas seltsam, da ich mich dort überraschenderweise sehr gut fühlte. Alle waren sehr nett und sympathisch – besonders der Herr Höfig, zu dem alle gingen. Auch meine Mutter und ich gingen zu ihm. Er hat gesagt, ich soll mich auf einen Stuhl setzen, und da sah er natürlich an meinen unterschiedlich langen Beinen, dass ich einen sehr krummen Rücken hatte. Doch das sah er bestimmt schon vorher anhand dessen, wie ich gegangen bin. Erst im Sitzen sah ich selbst, dass ein Bein wesentlich länger war als das andere. Er fragte mich, ob ich geheilt werden will und ich sagte: „Ich will.“ Sofort – nachdem er meine Beine berührt hatte – stellte ich fest, dass sie plötzlich gleich lang waren. Die Rückenschmerzen, an die ich mich schon gewöhnt hatte, waren verschwunden!

Ich stellte mich hin und bemerkte, dass ich ganz geradestand, obwohl ich mich dazu geneigt fühlte, mich krumm hinzustellen. In den Augen meiner Mutter sah ich Tränen der Freude. Ich tat ein paar Schritte und stellte fest, dass ich genauso normal laufen kann wie andere Menschen auch! Ich konnte das zuerst nicht richtig begreifen, aber ich war so glücklich!! Als wir nach Hause kamen, vermaß mich meine Mutter so, wie es die Ärzte immer taten, und sie erkannte, dass sich mein Becken und meine Hüfte in der richtigen Position befanden! Ich war nicht mehr krumm, meine Rückenschmerzen waren verschwunden. Das Beste war aber, dass unsere Nachbarn und Bekannten meine Mutter fragten, wo wir zum Rehabilitieren waren und wie uns die Ärzte helfen konnten, da ich so schön gerade laufen kann. Jeder, der mich traf, stellte mir diese Frage und sie staunten, wie gerade ich gehen konnte.

Dann stellte ich fest, dass ich nicht mehr stottere. Wenn jemand aus unserer Familie anrief, fragten sie meine Mutter verdutzt, wer vorhin am Telefon war, ob ich das war, weil ich ganz normal – ohne zu stottern – gesprochen hatte. Sie waren überglücklich und gleichzeitig überrascht, dass ich nun gesund bin. Meine Mutter erzählt über mich, dass ich ein völlig anderer Mensch bin: Ich lache ständig und sie sieht in meinen Augen die Freude am Leben. Und sie hat recht. Ich bin so glücklich wie noch nie zuvor. Ich bin gesund und dies nur wegen diesem Treffen in Vrudky (Slowakei). Es klingt vielleicht unglaubwürdig, aber ich habe eine gesunde Wirbelsäule (keine Krümmung mehr) und ich habe kein Problem mehr, völlig normal zu sprechen. Zuhause und auch bei der übrigen Familie herrscht große Freude. Es macht mir Spaß zu leben, zu lesen, irgendwas am PC zu tun, zu kochen und zu backen – endlich hat mein 29 Jahre langer Leidensweg ein Ende genommen!

Anmerkung der Redaktion: Die Eltern von Slávka setzten sich wegen der außerordentlichen Heilung mit der örtlichen Tageszeitung in Verbindung. Daraufhin wurde sie zusammen mit ihrer Mutter ausführlich interviewt und ein ganzseitiger Artikel veröffentlicht. Miro L. und Adriana F. haben den slowakischen Artikel übersetzt.