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29.08.09 | 21:50



Die Losung
Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Montag, 8. Februar 2010:
Losungstext:
Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will's wenden?
Jesaja 43,13
Lehrtext:
Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
Offenbarung 4,8

Herzlich Willkommen

Ekkehard Höfig

Es ist mir eine Freude, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen und virtuell an unserem Gemeindeleben teilhaben zu lassen.

Die Immanuel-Gemeinde Nürnberg ist eine der größten Freikirchen in ihrer Region.

Gott liebt alle Menschen. Deshalb sind auch bei uns Menschen jeden Alters, jeder Rasse, Hautfarbe und Kultur herzlich willkommen! 

Viel Spaß beim Durchblättern!

Ekkehard Höfig
Pastor der
Immanuel-Gemeinde Nürnberg

 

GOTTES SEGEN FÜR DAS JAHR 2010

... wünscht Euch allen Ekkehard Höfig und die Immanuel-Gemeinde Nürnberg. Wir haben einen großen, wunderbaren Gott. Deshalb erwartet Großes von Ihm!!!

 

Wort zur Ermutigung von Ekkehard Höfig

Der Jahreswechsel ist immer etwas Besonderes. Deshalb sollten wir uns ein wenig Zeit nehmen, um vom Alltagsgeschehen Abstand zu nehmen. Dabei können wir auf das zurückliegende Jahr sehen und darüber nachdenken, was gut, aber auch, was weniger oder gar nicht gut lief. Dann kommt der Blick nach vorn. Was werden die nächsten 12 Monate bringen? Wird es ein leichtes oder ein schweres Jahr werden? Wir Christen schauen dabei nicht nur auf menschliche Analysen und Prognosen. Wir glauben, dass es einen Gott gibt, dem wir nicht egal sind, sondern der uns liebt und in unser Leben eingreift. Diese Liebe hat Er durch das Kommen Seines Sohnes Jesu bezeugt, der für uns gestorben und auferstanden ist, der zur Rechten des Vaters sitzt und wiederkommen wird, um auf Erden zu herrschen. Da hat Gott schon eingegriffen! Das macht Hoffnung für die Zukunft. Wir wissen, dass wir uns nicht selbst überlassen sind. Unser Leben liegt fest in Seiner Hand! Dietrich Bonhoeffer drückte dies in einem Geburtstagsgruß an seine Mutter folgendermaßen aus: "Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag."

"Heiligt euch, denn morgen wird der Herr unter euch Wunder tun!" - Josua 3,5

Menschen, die Jesus als Retter angenommen haben und an Gott glauben, stehen unter Gottes Schutz. Der Schöpfer ist gleichzeitig unser Versorger und Helfer in der Not. Unsere Aufgabe besteht darin, sich zu heiligen. Das Wort "Heilig" hat die Bedeutung von fleckenloser Reinheit, Erhabenheit und Ehrfurcht gebietende Majestät. Sich zu heiligen meint, Maßnahmen zu ergreifen, um mit dem heiligen Gott in Beziehung zu treten. Niemand kann bestehen in der Gegenwart Gottes, ohne sich zu heiligen. Doch die Bibel sagt: Keiner ist ohne Sünde! Aus diesem Grund ist Jesus gekommen und hat stellvertretend für uns gelitten. Wir können durch Ihn Vergebung unserer Sünden erlangen, indem wir uns durch Sein sündloses Blut reinigen lassen. Die Vergebung unserer Sünden ist jedoch keine automatische Angelegenheit, die durch das Hersagen eines Vaterunsers erledigt ist. Wir müssen Gott um Vergebung bitten, indem wir die konkrete Schuld beim Namen nennen. Deshalb lasst uns auf das vergangene Jahr blicken und prüfen, ob wir persönliche Schuld auf uns geladen haben. Steht etwas zwischen uns und Gott? Dann lasst uns umkehren und Ihn um Vergebung bitten - ein kleiner, aber wichtiger Schritt! Dann ist unsere Einheit mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist wiederhergestellt. Jeder, der das schon einmal praktiziert hat, weiß, welche Lasten von einem abfallen. Du bist frei für die Zukunft!

"Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." - Matthäus 6,12

Sich zu heiligen, heißt nicht nur, umzukehren und Gott um Vergebung zu bitten. Wir müssen auch selbst vergeben. Ein herausragender Wesenszug Gottes ist Seine Gnade, die im weltbekannten Lied "Amazing Grace" besungen wird. Die Gnade ist die Schwester der Liebe. Sie tritt immer dann in Kraft, wenn etwas kaputt gegangen ist. Die Liebe sucht das Verlorene, und die Gnade stellt wieder her. Ein wichtiger, aktiver Bestandteil der Gnade ist die Vergebung. Wollen wir mit Gott Gemeinschaft haben, müssen auch wir Sein Wesen annehmen, Gnade üben und bereit sein, zu vergeben. Jesus hat es uns vorgemacht. Er bat sogar für diejenigen, die Ihm unglaubliche Schmerzen bereitet haben, indem sie Ihn mit Nägeln ans Kreuz schlugen: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" Er vergab sofort und war damit auch in diesem Bereich frei, in die Herrlichkeit des Vaters einzugehen. Jesus verließ diese Erde versöhnt.

"Morgen wird der Herr unter euch Wunder tun!"

Gott ist jedoch nicht nur an einer guten Beziehung zu Ihm selbst interessiert. Ihm liegen die Beziehungen, die wir untereinander pflegen, genauso am Herzen. Deshalb ist eine Seiner Kernbotschaften im Neuen Testament: Liebt einander! Vergebt einander! Versöhnt Euch da, wo es an Euch liegt! Wir können gar keine gute Gemeinschaft mit Gott haben, wenn Vorbehalte, Missgunst, Hass, Neid, Eifersucht und Unvergebenheit untereinander unser Leben bestimmen. Deshalb lasst uns den Jahreswechsel nutzen, um unsere Beziehungen zu Gott und Menschen zu klären. Vielleicht werden liegen gebliebene Beziehungen wieder aufgenommen. Vielleicht leben alte Freundschaften wieder auf. Dann werden es wahrhaft kostbare Tage werden, die die Weichen für die Zukunft stellen. Ich bin sicher: GOTT WIRD WUNDER TUN! Denn Er, der von Natur aus Übernatürliche, wird übernatürlich handeln. Natürlich übernatürlich! Was auch immer kommen mag, Gott wird mit uns sein. Mit Ihm wird unser Leben gelingen!